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Preisrichtervereinigung Rheinland-Nassau - Wir über uns - (Letzte Ergänzung am 27.07.2011) |
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Die einzige schriftliche Aufzeichnung vor dem II Weltkriege, die mir bekannt ist, stammt aus dem Jahre 1936. Im "Jahrbuch für Kaninchenzüchter", herausgegeben von der "Reichsfachgruppe Kaninchenzüchter (heute Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter) im Reichsverband Deutscher Kleintierzüchter" sind die Preisrichter aus dem heutigen Verbandsgebiet des Landesverbandes Rheinland-Nassau erwähnt. Es gab die Preisrichtergruppe Neuwied, die zum Landesverband Rheinland gehörte.
Am 03 Juni 1944 teilte Herr Gadsch von der Reichsfachgruppe Kaninchenzüchter dem damaligen KV-Vorsitzenden, des Kreisverbandes Altenkirchen, Josef Stark mit, dass das Gebäude des Verlagshauses, welches das Jahrbuch herausgibt, durch Kriegeinwirkung zerstört wurde und es zurzeit keine Möglichkeit mehr gibt ein Jahrbuch zu erstellen. Damit erloschen wohl die Aktivitäten der Rassekaninchenzüchter und somit auch der Preisrichter im heutigen Verbandsgebiet des Landesverbandes Rheinland-Nassau. Dieses blieb dann auch so bis im Jahre 1949 der neu gegründete "Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter, westlicher Zonen" die "Lehrschrift", ab 2007 "Lehr- und Informationsschrift" herausgab und die Preisrichtergruppe Rheinland Hessen-Nassau am 05. Oktober 1945 gegründet wurde. Nach dem II Weltkrieg wurde Deutschland in die amerikanische, britische, französische und russische Besatzungszone eingeteilt. Auch die Kaninchenzüchter der ehemaligen Regierungsbezirke Koblenz, Montabaur und Trier, Hessen-Nassau, der Pfalz und Rheinhessen wurden vom „züchterischen Mutterland", dem Rhein-Ruhrgebiet, der so genannten „Rheinprovinz" abgetrennt. Durch die Abtrennung der Regierungsbezirke Koblenz und Trier war die Züchtertätigkeit zunächst durch die Zonengrenzen der Franzosen, Engländer und Amerikaner erschwert. Noch lange, bevor an die Gründung eines Landesverbandes gedacht wurde, setzten sich die Preisrichterkollegen Robert Baldus, Peter Dames geboren am 27. Februar 1898, gestorben am 07. Februar 1981, Matthias Heck, Otto Schilling, Preisrichter seit 1931 und vor und während des II Weltkrieges Kreisverbandsvorsitzender der Kreisverbände (damals: Kreisfachgruppen) Birkenfeld und Kreuznach und der seit 1929 tätige Preisrichter Peter Hauser zusammen und gründeten am 5. Oktober 1945 in Neuwied-Irlich eine Preisrichtervereinigung. Die Preisrichtervereinigung nannten sie „Preisrichtervereinigung Rheinland Hessen-Nassau". Damit bestand die Preisrichtervereinigung aus fünf Richtern. Zum Preisrichterobmann wählten die Mitglieder Robert Baldus, der die Vereinigung bis 1973 leitete und wegen seiner hervorragenden Leistungen im Jahre 1965 zum „Meister der Deutschen Rassekaninchenzucht im Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter" ernannt wurde. 1971 wurde Robert Baldus dann zum Ehrenmitglied der Deutschen Preisrichtervereinigung ernannt. Was diese fünf Preisrichter in den ersten Jahren nach Gründung des weit ausgedehnten Landesverbandes Rheinland-Nassau in Hunsrück, Taunus, Eifel und Westerwald, an Rhein, Mosel, Lahn, Saar und Ruwer geleistet haben, kann heute nicht hoch genug eingeschätzt werden. Mit dem Fortschritt der Autoindustrie ging es dann mit der Mitgliederzahl auch aufwärts. 1972 waren es schon 13 aktive Preisrichter. 1973 wurde die Vereinigung in die heute noch bestehenden Gruppen Süd und Nord aufgeteilt. Die Kollegen aus dem Raum Trier brauchten nun nicht mehr die Schulungen in Irlich zu besuchen. Es wurde festgelegt, dass die Kollegen von der „Gruppe Süd" lediglich die Jahreshauptversammlung im Frühjahr und die Herbstversammlung zu besuchen hätten. Die erste Kaninchenschau der Preisrichter wurde 1969 in Mertloch durchgeführt. Hier zeigten die Preisrichter den Züchtern des Landesverbandes, dass sie auch als Züchter hervorragende Leistungen erbringen. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ein Preisrichter auch ein guter Kaninchenzüchter ist. Im Jahre 1973 wurde der im
Jahre 1974 verstorbene
Karl Knieper aus Mertloch zum Preisrichterobmann gewählt.
Im März 1995 wurde Werner Rudolph zum Preisrichterobmann gewählt. Werner Rudolph bekleidete dieses Amt bis zum 31. August 1995. Im September 1995 übernahm der 2. Preisrichtervorsitzende Hubert Kreier das Amt des Preisrichterobmanns kommissarisch. Im Oktober 1995 wurde Hubert Kreier dann durch die Preisrichtervereinigung zum Preisrichterobmann gewählt und am 2.Juni 1996 durch die Mitgliederversammlung des Landesverbandes bestätigt. In der Preisrichtervereinigung werden regelmäßig Schulungen der Preisrichter, Hilfsrichter und Anwärter an Tieren sowie in der Theorie durchgeführt. Eine echte Kameradschaft und eine sachlich geführte Diskussion über das Weitgestreute Fachgebiet der Kaninchenzucht verbürgen die Einheitlichkeit der Bewertung sowohl der alten als auch der jungen Preisrichter des Landesverbandes. Die Preisrichterkollegen legen großen Wert auf Kameradschaft und auf die Beratung der Züchter. Natürlich übertrifft die Zahl der auf den jährlich durchschnittlich 220 Kaninchenausstellungen zu bewerteten Tiere heute bei weitem die Zahlen der Anfangsjahre. Auch auf Bundesrammler- und Bundesschauen werden die Preisrichter des Landesverbandes eingesetzt. Verstorben waren bis 1999 die Preisrichter Peter Hauser (1968), Karl Knieper (1974), Mathias Heck (1976), Otto Schilling (1979), Peter Dames (1981), Richard Müller (1982), Robert Baldus (1982), Emil Reidenbach (1993), Heinz Petermann (1993) und Erich Scholz (1993).
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| Nach erfolgreicher Ablegung der Hilfspreisrichterprüfung gab Lydia Stieber die weitere Ausbildung zur Preisrichterin auf. Während der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Rheinland-Nassau am 22. Mai 2011 in Müllenbach/Eifel legte Edgar Hammann seine Ämter in der Preisrichtervereinigung nieder. |
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Während der Bundestagung des Zentralverbandes Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter wurde der Vorsitzende des Deutschen Preisrichterverbandes (DPV) von den Preisrichtern am 18. Juni 2011 gewählt und durch die Mitgliederversammlung am 19. Juni 2011 bestätigt. Zu den ersten Gratulanten zählte unser Vorsitzender der Preisrichtergruppe Rheinland-Nassau, Hubert Kreier (rechts). |